Staatskrise im Kongo: Feldzug gegen das Korruptionsvirus

Staatskrise im Kongo: Feldzug gegen das Korruptionsvirus

Seit der Verhaftung des mächtigen Kabinettschef von Staatspräsident Felix Tshisekedi, Vital Kamerhe, am 8. April, wandern fast täglich weitere einflussreiche Geschäftsleute und mutmaßlich korrupte Funktionäre in der DR Kongo in Untersuchungshaft.

Der Vorwurf lautet Veruntreuung von Geldern.

Da sich die DR Kongo ebenfalls aufgrund der Corona-Pandemie im Ausnahmezustand befindet, gibt es derzeit keine Zusammenkünfte von mehr als zwanzig Personen und auch keine Gerichtsverhandlungen. Die Zeit in Untersuchungshaft könnte sich demnach lange hinziehen.

Die Präsidenten der beiden Parlamentskammern setzten nun zu einer Sondersitzung an. Thisekedis Partei droht edoch mit einer Auflösung des Parlaments, falls dieses tatsächlich tagen sollte.

Das Land könnte auf eine Staatskrise zusteuern.

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Erscheinungsdatum

18 April 2020

Themen

Krise, Konflikt, Verhaftung, Demokratie