Terrorisme: le Rwanda renforce ses mesures de sécurité

Terrorisme: le Rwanda renforce ses mesures de sécurité

Die ruandischen Behörden haben den lokalen Akteuren aufgetragen, die ohnehin schon stark kontrollierte Bevölkerung, noch mehr zu überwachen. Grund dafür ist die angebliche Gefahr durch jhidadistischen Terrorismus. Allerdings ist Ruanda bis heute noch nie von solchem Terror betroffen worden. 

Seit mehreren Monaten hat die ruandische Polizei ihre Operationen gegen angebliche Jhidisten vervielfacht. Zuletzt wurden am 19. August drei Menschen in ihrer Wohnung in Bugarama niedergerschossen, weil sie als Rekrutierer verdächtig wurden.

Am 29. August hat Francis Kaboneka, Minister für die Angelegenheiten der lokalen Regierungen, eine Sitzung einberufen, in der er die lokalen Akteure dazu aufrief, die Überwachungen zu stärken. Er betonte, dass sie jeden in ihrem Dorf kennen müssten und immer wissen sollten, was in jedem Haus vor sich geht. Zudem ergänzte er, dass wenn sich jemand weigern würde seine Tür zu öffnen, es den Behörden mitgeteilt werden sollte. 

Ein Sprecher des Ministeriums, Ladislas Ngendahimana, erklärte, dass dies kein Einschnitt in die fundamentalen Rechte der Bürger darstelle. Die Behörden nutzen laut ihm nur ein spezielles Mandat, um die Sicherheit zu garantieren. Dabei sei dies nichts neues in Ruanda, sondern nur eine Aufforderung zu Ordnung. Seit Jahren müssen die Dorfchefs Register über die Dorfbewohner, ihre Aufenthaltsorte und ihre Aktivitäten führen. Selbst Reisende müssen in diesem regestriert werden, auch wenn sie nur eine Nacht im Dorf verweilen.

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Erscheinungsdatum

31 August 2016

Themen

Sicherheitslage