„There is no security here“: Fears of Burundian refugees in a Ugandan refugee settlement

„There is no security here“: Fears of Burundian refugees in a Ugandan refugee settlement

Seit 2015 sind auf Grund der Krise in Burundi etwa 428.352 Burundische Flüchtlinge aus dem Land geflohen, davon rund 28.000 nach Nakivale in Uganda. Viele dieser Flüchtlinge sind dort in einer Flüchtlingssiedlung untergebracht, in der sie von der ansässigen Imbonerakure Miliz wiederholt feindschaftlich ins Visier genommen werden.

Immer wieder erhalten die burundischen Flüchtlinge Drohungen via SMS und Anrufe durch unbekannte Nummern, oder werden durch Milizanhänger verfolgt oder angegriffen. Einige berichteten auch von Ermordungen und Folterungen ihrer Verwandten, sowie verschwinden lassen oder Entführungen von Kindern durch die Miliz. Dies führte innerhalb der Lager bereits zu Umsiedelungen einiger Flüchtlinge. Doch auch Solche, die die Niederlassung längst verlassen haben, werden oft weiterverfolgt.

Trotz Meldungen an die Polizei, wird vielen der Übergriffe gar nicht oder ungenügend nachgegangen, was zu einem großen Misstrauen der Bevölkerung in die Polizei führt, die als korrupt angesehen wird. So gab es laut Berichten auch schon Fälle in denen verhaftete Milizmitglieder gegen eine Bezahlung wieder freigelassen wurden.

Die ugandischen Behörden waren sich dieser Vorkommnisse angeblich lange Zeit nicht bewusst. Doch schon der Besuch des Ministers für innere Angelegenheiten in Navikale im Februar 2017 wurde allgemein als Drohung angesehen, nachdem er den Geflüchteten mitgeteilt hatte sie sollen nach Burundi zurückkehren. Daher haben sich einige der Flüchtlinge nun einem gemeinsamen Schutzsystem namens „La Défense“ angeschlossen, das ihnen mehr Sicherheit gewähren soll.   

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Erscheinungsdatum

19 März 2018

Themen

Flüchtlinge