Union Africaine – Louise Mushikiwabo : « L’UA va devoir travailler autrement »

Union Africaine – Louise Mushikiwabo : « L’UA va devoir travailler autrement »

Seit 2009 verweilt die 55-jährige Louise Mushikiwabo im Amt der Außenministerin Ruandas. Zum Anlass des 27. AU-Gipfels, der zum ersten Mal seit bestehen der Organisation in Ruanda stattfindet, hat sich die Ministerin im Interview zu einigen Themen geäußert.

Zur Krise in Burundi und möglichen Lösungsansätzen seitens der AU sagte Mushikiwabo, dass keine Veränderung im Land möglich sei, ohne den wirklichen politischen Willen der Regierung. Man könne zwar versuchen zu Helfen, aber die Probleme müssten durch das Land selber bewältigt werden. Was die Situation in der DR Kongo mit den verzögerten Wahlen betrifft, betonte sie, dass Ruanda die DR Kongo unterstütze die Wahlen lieber in einem friedlichen Umfeld, als innerhalb der gegebenen Frist durchzuführen. Letztendlich sei dies aber eine souveräne Entscheidung.

Im Interview wurden noch weitere Themen bezüglich der AU angesprochen. Zum einen bestätigte Mushikiwabo, dass auf dem AU-Gipfel erneut über einen möglichen Austritt aus dem Interntaional Criminal Court (ICC) diskutiert wird. Sie betonte, dass es wichtig sei dem afrikanischen Pendant mehr Gewicht zu geben, um den Vorurteilen des ICCs gegenüber den afrikanischen Kontinent entgegenzuwirken. Darüber hinaus soll der Gipfel die Fragen der Finanzierung der AU, der Friedensmissionen auf dem Kontinet und mögliche neue und effektivere Arbeitsweisen der AU besprechen. Zudem sollen während des Gipfels Wahlen stattfinden, da zum einen der Nachfolger des amtierenden Präsidenten der AU Kommission Nkosazana Dlamini-Zuma gewählt werden sollte. Ob die Wahlen tatsächlich dieses Mal stattfinden ist aber noch unklar. 

Das Interview können Sie hier nachlesen.  

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Erscheinungsdatum

15 Juli 2016

Themen

Politik, AU