The Golden Laundromat - the Conflict Gold Trade from Eastern Congo to the United States and Europe

The Golden Laundromat - the Conflict Gold Trade from Eastern Congo to the United States and Europe

Beni, Ituri und andere Gebiete im Osten des Kongo sind seit Jahren von unzähligen Konflikten heimgesucht. Der bewaffnete Konflikt im Ostkongo fordert ununterbrochen Tote und hat Millionen Menschen in die Flucht vertrieben. Die DR Kongo hat eine der größten Zahl von Binnenvertriebenen in der Welt.
Goldhandel ist ein zentraler Treiber von Konflikten und Korruption und gerade für die zahlreichen bewaffneten Gruppen im Osten des Landes eine der lukrativsten Einnahmequellen.

Die umfangreiche Studie von Sentry bekräftigt die starke Annahme, das Konfliktgold aus der DR Kongo über verschiedene Lieferketten internationale Märkte erreicht.

Anhand der Überprüfung zahlreicher Dokumente und Interviews erhebt Sentry den schwerwiegenden Verdacht, dass das Unternehmensnetzwerk, welches von dem belgischen Großunternehmer Alain Goetz gleitet wird, illegal geschmuggeltes Konfliktgold aus dem Osten des Kongo bei der African Refinery Gold (AGR) in Uganda schmelzen lässt und es danach über eine Reihe von Zwischenhändlern in die USA und nach Europa exportiert. Die dortigen Abnehmer sind mit großer Wahrscheinlichkeit Amazon, General Electric (GE), and Sony.

Schätzungsweise 300 bis 600 Millionen Dollar Gold werden jedes Jahr aus dem Kongo geschmuggelt.

Die Sentry-Studie finden Sie nebenstehend auf Englisch.

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Erscheinungsdatum

23 Oktober 2018

Themen

Menschenrechtsverletzungen, Milizen, Goldminen, Wirtschaft