DR Kongo: ADF-Angriff in Ituri fordert mindestens 13 zivile Todesopfer

Bei einem erneuten Angriff der bewaffneten Gruppe ADF sind im Osten der DR Kongo mindestens 13 Zivilist:innen getötet worden. Der Überfall ereignete sich in der Nacht vom 7. auf den 8. August im Dorf Banana École im Territorium Mambasa in der Provinz Ituri. Nach Angaben der Zivilgesellschaft wurden zudem mehrere Menschen entführt und das Dorf niedergebrannt.

Der Angriff erfolgte nur 48 Stunden nach der Entdeckung von zehn Leichen in einer Kirche. Lokale Organisationen und Einwohner:innen berichten von einer deutlichen Zunahme der ADF-Angriffe in der Region, die wiederholt mit Tötungen und Entführungen einhergehen.

Die erneute Gewalt sorgt insbesondere deshalb für Empörung, weil die Angriffe trotz der Präsenz der UN-Friedensmission MONUSCO weitergehen. Die lokale Zivilgesellschaft fordert die kongolesischen Behörden und ihre internationalen Partner auf, den Schutz der Bevölkerung zu verstärken und den wiederkehrenden Angriffen durch die ADF ein Ende zu setzen.

Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen die weiterhin angespannte Sicherheitslage in Ituri und die anhaltende Gefährdung der Zivilbevölkerung im Osten der DR Kongo.

Der Artikel ist auf Französisch bei RFI Afrique erschienen. 

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