Burundi: Kraftstoffmangel hält seit Jahren an

Der Kraftstoffmangel in Burundi prägt seit mehreren Jahren den Alltag der Bevölkerung. Seit dem Amtsantritt von Präsident Évariste Ndayishimiye im Jahr 2020 hat sich die Lage nochmals deutlich verschärft. 

Besonders betroffen ist der Verkehrssektor. An Busbahnhöfen müssen Passagiere oft lange warten. Fahrzeugbesitzer:innen stehen teilweise über Nacht an Tankstellen an. Transportunternehmen müssen ihre Aktivitäten einschränken oder teilweise einstellen. Parallel hat sich ein Schwarzmarkt entwickelt. Dort wird Benzin zu deutlich höheren Preisen am Straßenrand verkauft. 

Der Mangel wirkt sich auf die gesamte Wirtschaft und die Lebensbedingungen der Bevölkerung aus. Denn dadurch können Waren schwieriger und oft nur deutlich teurer transportiert werden. Die daraus resultierenden Preissteigerungen betreffen auch grundlegende Lebensmittel. Dies verschärft die Lage für ohnehin von Ernährungsunsicherheit betroffene Teile der Bevölkerung zusätzlich. 

Die burundischen Behörden und insbesondere Präsident Ndayishimiye fordern die Bevölkerung dazu auf, Kraftstoff weiterhin an Tankstellen zu beziehen. 

Der Artikel ist auf Französisch bei RPA erschienen.  

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