Ruanda: Beginn der 32. Gedenkfeier des Völkermordes an den Tutsi

Am 7. April 2026 haben in Ruanda die 32. Gedenkfeiern für den Völkermord an den Tutsi begonnen. Während der folgenden 100 Tage gedenkt das Land der mehr als 800.000 Menschen, die 1994 ermordet wurden.

In seiner Ansprache betonte Ruandas Präsident Kagame seine Solidarität mit den Überlebenden des Genozids und erinnerte zugleich an die unzureichende Reaktion der internationalen Gemeinschaft in den 1990er‑Jahren. Die jüngst von den USA verhängten Sanktionen gegen die ruandische Armee kritisierte er deutlich. Er forderte den gemeinsamen Einsatz gegen Extremismus zu unterstützen, anstatt Ruanda für sein sicherheitspolitisches Handeln zu sanktionieren.

Nach der Zeremonie wurde die Gedenkfeier mit einem Gedenkmarsch und einer Mahnwache fortgesetzt.

Der Artikel ist auf Französisch bei rfi Afrique erschienen. 

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