- Internationale Politik
- Menschenrechte
Interview des ÖNZ-Geschäftsführers zu Return-Hubs in Ruanda
Die Bundesregierung hat gemeinsam mit vier weiteren EU-Mitgliedstaaten den Willen geäußert, sogenannte „Return-Hubs“ in Drittstaaten zu etablieren. Dabei handelt es sich um Abschiebezentren außerhalb der EU. Sie sollen dazu dienen, Menschen abzuschieben, die nicht direkt in ihr Herkunftsland zurückgeführt werden können. Ruanda hat sich für entsprechende Vorhaben bereits in der Vergangenheit offen gezeigt und gilt als wahrscheinlichster Standort.
Ein ähnliches Vorhaben Großbritanniens ist in der Vergangenheit unter anderem aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtslage in Ruanda gescheitert. Ob diese Bedenken weiterhin bestehen und welche außen- und entwicklungspolitischen Risiken das Vorhaben birgt, erläutert ÖNZ-Geschäftsführer Ciaran Wrons-Passmann in einem Interview für Brot für die Welt.