DR Kongo: Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe beginnt ihre Reise in die Region

Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe Hadja Lahbib hat eine mehrtägige Reise in die Region der Großen Seen begonnen. Erste Station ist die DR Kongo, anschließend reist sie weiter nach Burundi und Ruanda.

In Kinshasa stehen Gespräche mit Behörden und Konfliktparteien im Mittelpunkt. Hintergrund ist die anhaltend schwierige humanitäre Lage im Osten der DR Kongo, insbesondere seit der Einnahme von Goma durch die bewaffnete Gruppe AFC/M23 vor einem Jahr. Hilfsorganisationen warnen seither regelmäßig vor Einschränkungen beim Zugang zu notleidenden Menschen. Lahbib fordert einen uneingeschränkten humanitären Zugang und kündigte an, alle Konfliktparteien treffen zu wollen, um sichere Korridore für die betroffene Bevölkerung zu schaffen – auch in Gebieten, die unter Kontrolle bewaffneter Gruppen sind.

Am Mittwoch und Donnerstag wird die Kommissarin in Burundi erwartet. Dort besucht sie unter anderem das Flüchtlingslager Busuma, in dem vor allem Geflüchtete aus Süd-Kivu unter prekären Bedingungen leben. Es fehlt an Wasser, Lebensmitteln und grundlegender Ausstattung wie Schutzplanen. Den Abschluss der Reise bildet am Freitag ein Besuch in Kigali, Ruanda.

Der Artikel ist auf Französisch bei rfi Afrique erschienen. 

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