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DR Kongo: Treffen in Luanda zu Frieden im Osten des Landes
Der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi traf am Montag, dem 9. Februar, in Luanda, Angola, seine Amtskollegen João Lourenço und den AU-Vermittler Faure Gnassingbé aus Togo sowie den ehemaligen nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo, der zum von Togo koordinierten Vermittlerteam gehört. João Lourenço steht noch bis Mitte Februar an der Spitze der Afrikanischen Union, bevor Burundi am 13. und 14. Februar den Vorsitz übernimmt. Tshisekedis Ziel ist es, neue Sanktionen gegen die AFC/M23 und gegen ruandische Verantwortliche zu erreichen sowie zu versuchen, Kigali diplomatisch zu isolieren.
In einem kurzen Kommuniqué erhält Angola das Mandat, Konsultationen mit allen vom Konflikt in Nord- und Süd-Kivu betroffenen kongolesischen Akteuren aufzunehmen, um die Bedingungen für einen innerkongolesischen Dialog zu schaffen. Zudem wird in der Pressemitteilung ein später festzulegenden Waffenstillstand gefordert und bestehende Vereinbarungen wie das Washingtoner Abkommen und die UN‑Resolutionen 2773 und 2808 bekräftigt.
Für Félix Tshisekedi war der Aufenthalt in Luanda die letzte Etappe einer langen diplomatischen Reise, die ihn seit Anfang 2026 bereits nach Togo, Kongo-Brazzaville, in die Schweiz, nach Frankreich, in die Vereinigten Arabischen Emirate und in die Vereinigten Staaten geführt hat.
Der Artikel ist auf Französisch bei rfi erschienen.