DR Kongo: Trotz Waffenstillstand neue Kämpfe in Nord-Kivu und Süd-Kivu

Im Osten der DR Kongo ist es seit dem 18. August wieder zu heftigen Kämpfen zwischen der Armee, unterstützt von Wazalendo-Milizen, und den Rebellen der M23/AFC, die mit der Selbstverteidigungsgruppe Twirwaneho verbündet sind, gekommen. In mehreren Gebieten Nord- und Süd-Kivus kam es zu schweren Gefechten, obwohl das von beiden Parteien in Doha unterzeichnete Grundsatzabkommen einen Waffenstillstand vorsieht. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Angriffe und Provokationen vor.
Seit dem 18. August 2025 wurden besonders in den Dörfern Kalungu und Kageregere (Uvira/Mwenga) sowie im Gebiet von Rutshuru schwere Gefechte gemeldet. Die Rebellen versuchten, Armeepositionen zu umgehen, während in Rutshuru Zusammenstöße zwischen M23 und FDLR eskalierten. Der Einsatz schwerer Waffen löste in Kibirizi Panik innerhalb der Zivilbevölkerung aus.
Die kongolesische Armee FARDC verurteilte zahlreiche Angriffe und drohte mit Gegenmaßnahmen. Die AFC/M23 hingegen beschuldigt Kinshasa, seine Positionen auf mehreren Fronten verstärkt und sogar Drohnenangriffe durchgeführt zu haben.

Der Artikel ist auf Französisch bei rfi afrique erschienen. 

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