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Monseigneur Sikuli ruft die Regierung dazu auf, den Frieden im Osten der Demokratischen Republik Kongo wiederherzustellen
Bei der Wiedereröffnung der Prokathedrale von Beni-Paida am 21. November hat der Bischof der Diözese Butembo-Beni, Monsignore Sikuli Paluku, die kongolesische Regierung eindringlich aufgefordert, ihrer Verantwortung nachzukommen und den Frieden und die Sicherheit im Osten der DR Kongo wiederherzustellen. Er betonte, dass die Bevölkerung ein gesetzlich verankertes Recht auf Sicherheit habe, das vom Staat garantiert werden müsse.
Der Bischof zeigte sich tief betroffen über die wiederholten Massaker an Zivilist:innen in der Region Beni-Butembo. Er berichtete zudem von einem Gefühl der Vernachlässigung durch die Behörden in Kinshasa: Dort wisse man kaum, wie gravierend die Lage im Osten sei. Die Menschen fühlten sich im Stich gelassen, sagte er.
Seine Worte kamen kurz nach einem besonders brutalen Angriff in der Nacht zum 15. November. Mutmaßliche ADF-Rebellen überfielen das Gesundheitszentrum von Biambwe, töteten Patienten, plünderten Medikamente und brannten benachbarte Häuser nieder. Übereinstimmenden lokalen Quellen zufolge wurden zunächst 20 Tote gemeldet; wenige Tage später stieg die offizielle Bilanz auf 29 Opfer.
Der Artikel ist auf Französisch bei radio okapi erschienen.