Trotz eines Waffenstillstands setzt die M23 seit Ende Oktober in der Provinz Nord-Kivu ihre Offensive fort und erobert weitere Städte. Ein Überwachungsmechanismus soll eingeführt werden.
Heftige Kämpfe zwischen der burundischen Armee und der RED-Tabara-Miliz in der DR Kongo verschärfen die Sicherheitslage. Beide Seiten widersprechen sich in Aussagen über Verluste und Kampfverlauf.
In der DR Kongo leiden 25,6 Mio. Menschen unter akutem Hunger. Konflikte und Ressourcenmangel verschärfen die Lage. Die FAO fordert dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsproduktion.
Die M23-Miliz eroberte erneut die umkämpfte Stadt Kalembe im Osten der DR Kongo. Trotz Waffenstillstands eskaliert der Konflikt mit regierungsnahen Milizen und bedroht die Friedensbemühungen.
Wazalendo-Kämpfer:innen sind in Ituri eingetroffen, um mit der FARDC gegen die ADF-Miliz zu kämpfen. Die lokale Zivilgesellschaft warnt vor möglichen Sicherheitsrisiken durch ihre Anwesenheit.
Im Osten der DR Kongo kommt es zwischen der M23-Miliz und Wazalendo Milizen wieder zu verstärkten Kämpfen. Währenddessen schreiten Gespräche zu einem Waffenstillstand mit Ruanda nur langsam voran.
Die DR Kongo und Uganda setzen ihre gemeinsamen Militäroperationen gegen die ADF-Miliz fort. Die Notwendigkeit weiterer Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Bedrohung wird von beiden Ländern bekräftigt.
Der EU-Sonderbeauftragte Johan Borgstam soll ab dem 08. Oktober Gespräche in Kinshasa und Kigali zur Entschärfung der Spannungen zwischen der DR Kongo und Ruanda führen.
Die OIF verurteilt die Verletzungen der Souveränität der DR Kongo, Gewalt gegen Zivilist:innen und illegale Ausbeutung. Sie fordert Frieden und den Rückzug nicht autorisierter Truppen.
Trotz vielversprechendem Regen und damit verbundener Aussat bleibt die Ernährungssituation in Burundi kritisch. Lebensmittelpreise steigen, während die Ernteerträge weiter sinken.
Vertreter:innen von MSF warnen vor zunehmender sexueller Gewalt in den Vertriebenenlagern im Osten der DR Kongo. Trotz dringendem Bedarf werden die Hilfsfinanzierungen weniger.
Nach einer geplanten Vereinbarung zwischen Ruanda und der DR Kongo griff die kongolesische Armee erstmals die FDLR an. Bei einem Angriff traf sie versehentlich auf ihre eigenen Verbündeten, die APCLS.
Der Präsident der DR Kongo, Félix Tshisekedi, verurteilte vor der UN-Vollversammlung die Unterstützung Ruandas für die M23-Miliz und fordert Sanktionen.
In Ruanda startete die erste Impfkampagne gegen Mpox in Afrika. Rund 300 Menschen in Hochrisikogebieten wurden bereits geimpft, während die Fallzahlen in mehreren Ländern weiter steigen.
Die Vorstellung des iPhone 16 hat in der DR Kongo Proteste in sozialen Medien ausgelöst. Apple wird vorgeworfen, durch den Einsatz von Rohstoffen aus konfliktreichen Minen den Konflikt zu verschärfen.
Die Geheimdienste der DR Kongo und Ruanda einigten sich auf ein Abkommen zur "Neutralisierung" der FDLR und den Rückzug ruandischer Truppen. Ein Artikel dazu hier zusammengefasst.