Pressespiegel

Krieg im Osten der DR Kongo: Die M23-Rebellen rücken weiter vor

Nach der Einnahme Gomas im Osten der Demokratischen Republik Kongo könnten M23 bald den wichtigen Militärflughafen Kavumu unweit von Bukavu einnehmen. In Goma arbeiten sie derweil bereits am Aufbau eines parallelen Staates, ernannten beispielsweise einen Provinzgouverneur und haben in Goma an den Grenzposten zu Ruanda die Visa- und Zollabfertigung übernommen.

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DR Kongo: M23 verkündet „Waffenstillstand“, Tshisekedi und Kagame werden am Samstag in Dar es Salaam erwartet

Die Rebellengruppe M23 gab am Montagabend in einer Erklärung bekannt, dass sie ab Dienstag aus humanitären Gründen einen Waffenstillstand einlegen werde. Diese einseitige Ankündigung erfolgte nach ihrer Offensive in der Stadt Goma zu Beginn der Woche und während Präsident Félix Tshisekedi einen energischen Gegenschlag versprach. Kenia teilte mit, dass der kongolesische und der ruandische Präsident am Samstag zu einem Sondergipfel der Gemeinschaft Ostafrikanischer Staaten in Daressalam erwartet werden.

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Situation im Ostkongo: Burundi befürchtet einen regionalen Krieg

Der burundische Präsident Évariste Ndayishimiye äußerte die Befürchtung, dass der Konflikt in den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo einen regionalen Krieg auslösen könnte. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Situation ernst zu nehmen. Zudem beschuldigte er Ruanda, auch etwas gegen Burundi vorzubereiten.

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Kampf um Goma: Regierung meldet 773 Tote und 2.880 Verletzte

Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Streitkräften der Demokratischen Republik Kongo (FARDC) und den von Ruanda unterstützten M23-Rebellen um die Kontrolle der Stadt Goma im Osten der DR Kongo, hat die kongolesische Regierung am Wochenende eine vorläufige Bilanz von über 773 Toten und 2.880 Verletzten bekanntgegeben.

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Die von Ruanda unterstützte M23 nistet sich in Goma ein und drängt nach Süden

Während die Vereinten Nationen sich am Donnerstag tief besorgt über Berichte äußerten, wonach M23-Rebellen und ruandische Truppen nach Süden in Richtung der Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu, Bukavu, vorrücken, versucht die M23 die volle Kontrolle über Goma zu erlangen. Die Eroberung Gomas durch die von Ruanda unterstützte M23 in dieser Woche und die laufende Offensive in Richtung Süden sind die größte Eskalation seit 2012 in einem jahrzehntealten Konflikt, der sich nach Einschätzung der Vereinten Nationen zu einem weiteren großen regionalen Krieg ausweiten könnte.

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Deutschland setzt Gespräche mit Ruanda über Entwicklungshilfe aus

Deutschland setzte am Dienstag geplante Gespräche mit Ruanda über seine Entwicklungshilfe aus und fordert den Rückzug der ruandischen Streitkräfte und ihrer Verbündeten der M23 aus dem Osten der Demokratischen Republik Kongo, wie das deutsche Ministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit mitteilte.

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Deutschlands Reaktion auf die Situation in Goma in der DR Kongo

Die deutsche Bundesregierung schont seine guten Beziehungen zu Kigali und Kinshasa. Es wird gefordert, dass das Land deutlicher auf die Offensive der M23 im Osten der Demokratischen Republik Kongo reagiert.

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Deutschland muss den Druck auf Ruanda erhöhen

Das ÖNZ bringt in einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung seine Besorgnis über die humanitäre Lage in Goma zum Ausdruck. Der Direktor des ÖNZ erklärt in einem Interview, was die deutsche Regierung und die Europäische Union aus seiner Sicht tun sollten, um zu Frieden in der Region zu beizutragen.

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Kinshasa: Proteste vor Botschaften, Schulen geschlossen, Transport gestört

Demonstrant:innen versammelten sich am Dienstagmorgen vor der US-Botschaft in Kinshasa, um ein stärkeres Engagement der internationalen Gemeinschaft bei der Befriedung des Ostens der Demokratischen Republik Kongo zu fordern. Sie forderten insbesondere den Rückzug der Kämpfer der M23 und der ruandischen Streitkräfte aus Goma, der wichtigsten Stadt in Nord-Kivu.

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Millionenstadt Goma in Angst vor Milizen und Hunger

Die von Ruanda unterstützten Milizen nehmen die Stadt Goma im Osten der DR Kongo ein wodurch sich die humanitäre Krise verstärkt. Ein Bericht von vor Ort.

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Situation im Osten der DR Kongo: Schüsse in Goma, Regierung will „Blutvergießen vermeiden“

Während die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen in Goma eingedrungen sind, beruft der kenianische Präsident William Ruto einen Sondergipfel der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) ein.

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DR Kongo: Blauhelme in „intensive“ Kämpfe gegen die M23 verwickelt, USA rufen ihre Bürger auf, Goma zu verlassen

Einheiten der UN-Mission Monusco haben sich am Freitag, den 24. Januar, "intensive" Kämpfe mit der M23 geliefert. Derweil forderte mehrere westliche Botschaften ihre Bürger auf, „sich an einen sichereren Ort [als Goma] zu begeben".

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Aktuelle Lage im Osten der DR Kongo: Gouverneur von Nord-Kivu für tot erklärt, Kinshasa bittet die UNO um Hilfe

Osten der DR Kongo: während die M23 in der Stadt Saké, dem letzten Bollwerk auf dem Weg nach Goma, Stellung bezogen haben, verkürzte der kongolesische Präsident einen Auslandsaufenthalt und kehrte nach Kinshasa zurück. Die wichtigsten Ereignisse im Überblick

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Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo: Minovas Schicksal ist ungewiss

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) blieb die Lage am Mittwoch, den 22. Januar, rund um den Ballungsraum Minova ungewiss, nachdem es seit zwei Tagen zu heftigen Zusammenstößen zwischen der von den Wazalendo unterstützten kongolesischen Armee und der von Ruanda unterstützten bewaffneten Gruppe M23 gekommen war. Am Dienstag räumte die kongolesische Armee ein, dass die M23 in die Provinz Süd-Kivu eingedrungen ist.

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Was beinhaltet das Hilfspaket des IWF für die Demokratische Republik Kongo?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt die DR Kongo mit fast 3 Mrd. US-Dollar. Am 15. Januar 2025 hat das Exekutivdirektorium des IWF das Wirtschafts- und Finanzprogramm der kongolesischen Regierung gebilligt. Die Mittel stammen aus der Extended Credit Facility (ECF) und der Resilience and Sustainability Facility (RSF).




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Die kongolesische Armee kündigt die Rückeroberung von fünf Siedlungen im Masisi-Territorium an

Die Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und ihren Verbündeten und der von Ruanda unterstützten bewaffneten Gruppe M23 gehen unvermindert weiter. Das kongolesischen Militär gab am Montag, den 13. Januar, bekannt, dass sie mehrere Dörfer im Masisi-Territorium in Nord-Kivu an der Grenze zur Nachbarprovinz Süd-Kivu aus den Händen der M23 zurückerobert hätten.

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Exporte von Ruanda nach Burundi fallen um über 40%

Laut Außenhandelsbericht Ruandas hat es im dritten Quartal 2024 einen deutlichen Rückgang der Exporte nach Burundi gegeben. Diese Entwicklung mit der Schließung der Grenze zwischen den beiden Ländern Anfang 2024 zusammen.

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Nach der Eroberung der Stadt Masisi-Centre durch die M23 geht die kongolesische Armee in die Offensive

Nach drei Tagen heftiger Kämpfe mit der kongolesischen Armee und lokalen Wazalendo-Milizen im Masisi-Territorium in Nord-Kivu eroberten die M23-Rebellen am Samstag, den 4. Januar, die gleichnamige Hauptstadt des Territoriums. Der Fall Masisis, das etwa 80 Kilometer westlich von Goma liegt, führte zu einer massiven Vertreibung der Bevölkerung. Am Sonntag, den 5. Januar, flammten die Kämpfe wieder auf.

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Diplomatische Blockade zwischen der DR Kongo, Ruanda und Angola: die Streitpunkte

Der geplante Luanda-Gipfel zwischen der DR Kongo, Ruanda und Angola scheiterte an Streitpunkten über den Umgang mit der M23-Miliz. Während die DR Kongo jegliche Verhandlungen ablehnt, sieht Ruanda darin eine notwendige Bedingung für Frieden. Die Uneinigkeit gefährdet den gesamten Friedensprozess in der Region der Großen Seen.

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Dreiertreffen in Luanda abgesagt: Kagame nicht anwesend, Gipfel auf bilaterales Treffen Tshisekedi-Lourenço reduziert

Das geplante Dreier-Treffen zwischen der DR Kongo, Ruanda und Angola fand nicht statt, da Ruanda seine Teilnahme verweigerte. Stattdessen führte Félix Tshisekedi bilaterale Gespräche mit João Lourenço. Die Krise im Osten der DR Kongo bleibt so weiterhin ungelöst.

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