Positionen & Informationen

Interview zu Return Hubs in Ruanda

Die Bundesregierung hat den Willen geäußert, außerhalb der EU sogenannte „Return-Hubs“ zu etablieren. Als wahrscheinlichster Standort gilt Ruanda. ÖNZ-Geschäftsführer Ciaran Wrons-Passmann erläutert damit verbundene Risiken in einem Interview.

Aktuelles

ITEKA Bericht zieht Bilanz zur Menschenrechtslage in Burundi unter Präsident Ndayishimiye

Ein Bericht der Menschenrechtsorganisation ITEKA liefert eine Zusammenfassung der Menschenrechtslage während der sechsjährigen Amtszeit von Präsident Évariste Ndayishimiye. Er verweist auf eine relative politische Stabilisierung, aber auch auf Einschränkungen zivilgesellschaftlicher und politischer Freiheiten.

Berichte

Amnesty International Bericht: Menschenrechtsverletzungen durch die M23 im Kleinbergbau im Osten der DR Kongo

Ein Bericht von Amnesty International dokumentiert Menschenrechtsverletzungen der M23 an zwei Kleinbergbaustandorten im Osten der DR Kongo. Der Bericht thematisiert zudem die Rolle Ruandas bei der Unterstützung der M23 und als Exporthub geschmuggelter Mineralien.

Berichte

Filmvorführung & Podiumsdiskussion: Konfliktrohstoffe und globale Verantwortung – Coltanabbau im Osten der DR Kongo am 05.10.2026

Im Rahmen der Alternativen Rohstoffwoche laden das ÖNZ und das Madini-Projekt zu einer Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion ein. Der Film „Of Mud and Blood“ thematisiert den Abbau des Konfliktrohstoffs Coltan im Osten der DR Kongo. Anschließend erörtern drei eingeladene Expert:innen Fragen internationaler Sorgfaltspflichten sowie der globalen Verantwortung entlang der Rohstofflieferketten.

Aktuelles

Podcastfolge: Ebola in der DR Kongo – eine außer Kontrolle geratene Epidemie?

Die Ebola-Epidemie im Osten der DR Kongo trifft auf eine Bevölkerung, die bereits von jahrzehntelangen Konflikten und wirtschaftlicher Not geprägt ist. Die Podcastfolge von „Afrique 360°“ beleuchtet die Besonderheiten des aktuellen Ausbruchs, die Reaktion der Behörden und humanitären Organisationen sowie die Risiken einer weiteren Ausbreitung in der Region.

Analysen & Studien

EurAc mahnt zur Wachsamkeit: Zivilgesellschaft und Demokratie in der DR Kongo unter zunehmendem Druck

In der Demokratischen Republik Kongo schrumpft der zivilgesellschaftliche und demokratische Raum immer weiter. Gewalt gegen friedliche Demonstrierende, systematische Grundrechtsverletzungen und gezielte Übergriffe regierungsnaher Akteure führen zu einer deutlichen Verschlechterung des politischen Klimas. Das europäische Netzwerk EurAc warnt: Die aktuelle Entwicklung birgt erhebliche Risiken für Frieden und Stabilität – und verlangt eine klare, öffentliche Reaktion der EU sowie entschlossene Unterstützung für die kongolesische Zivilgesellschaft.

Aktuelles

Wer kauft Ruandas geschmuggeltes Coltan? Der weltweite Weg des Coltans von der DR Kongo in die Elektronikindustrie

Eine Untersuchung von Global Witness zeigt, wie Konflikt-Coltan aus den von der M23 kontrollierten Minen von Rubaya in der DR Kongo über Ruanda in internationale Lieferketten gelangt. Mindestens fünf der sieben wichtigsten ruandischen Coltan-Exporteure sollen nach Recherchen der Organisation Mineralien aus der DR Kongo über Zwischenhändler an Schmelzen in China und Kasachstan verkaufen.

Analysen & Studien

Global Witness Bericht: Coltan aus der DR Kongo in globalen Lieferketten

Die Menschenrechtsorganisation Global Witness hat in einer Recherche Ruandas Schmuggel von Coltan aus kongolesischen Minen bis in die Lieferketten von internationalen Unternehmen verfolgt.

Berichte

Bericht von Human Rights Watch über Kriegsverbrechen der M23 in Uvira

Während der rund fünfwöchigen Besatzung der kongolesischen Stadt Uvira im Dezember 2025 begingen Angehörige der Rebellengruppe M23 und der ruandischen Armee schwerste Verbrechen an der Zivilbevölkerung: systematische Hinrichtungen, sexuelle Gewalt und das Verschwindenlassen von Menschen. Ein neuer Bericht von Human Rights Watch dokumentiert auf Basis von über 120 Zeugenaussagen das Ausmaß der Verbrechen.

Analysen & Studien

Bericht von Amnesty International: Allied Democratic Forces verüben Kriegsverbrechen im Osten der Demokratischen Republik Kongo

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo verüben die Allied Democratic Forces (ADF) seit Jahren Massaker an der Zivilbevölkerung und das weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert das Ausmaß dieser Verbrechen.

Analysen & Studien

Veranstaltung "Hoffnung und Herausforderungen im Ostkongo: Konflikt, Kooperation und Wege zum Frieden" am 07.05.2026

Zum Abschluss einer Online‑Reihe zum Konflikt im Osten der DR Kongo bringt eine Paneldiskussion am 7. Mai 2026 Stimmen aus Diplomatie, Entwicklungszusammenarbeit, Zivilgesellschaft und Forschung zusammen. Gemeinsam beleuchten sie Ursachen des Konflikts und diskutieren aktuelle Wege zum Frieden.

Aktuelles

EurAc-Statement zur Absicht der EU die Unterstützung des ruandischen Einsatzes in Mosambik zu beenden

EurAc begrüßt es, dass die EU beabsichtigt die finanzielle Unterstützung für die ruandische Armee im Rahmen der European Peace Facility einzustellen, und fordert die EU auf, in Bezug auf die Region der Großen Seen eine Politik zu verfolgen, die Frieden in der Region stärkt und konsequent auf Gewaltfreiheit und Menschenrechte setzt.

Positionen

Bericht von Reporter ohne Grenzen: Wie es ist, Journalist:in in der Region der Großen Seen Afrikas zu sein

Der im März 2026 veröffentlichte Bericht "What it's like to be a journalist in Africa’s Great Lakes region" von Reporter ohne Grenzen legt liefert eine detaillierte Analyse zur Lage der Pressefreiheit in der Großen-Seen-Region Afrikas. Er deckt die Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Burundi, Uganda, Kenia und Tansania ab.

Analysen & Studien

ACAT-Burundi veröffentlicht Jahresbericht 2025 – Menschenrechtslage bleibt besorgniserregend

Die burundische Organisation Action by Christians for the Abolition of Torture (ACAT-Burundi) hat ihren Jahresbericht zur Menschenrechtslage im Jahr 2025 vorgelegt. Der Bericht dokumentiert anhaltende Verletzungen grundlegender Rechte, darunter willkürliche Verhaftungen, Folter und Entführungen, sowie eine weiterhin kritische Situation in den Gefängnissen.

Analysen & Studien

Human Rights Watch warnt vor eingeschränkter Humanitärer Hilfe in Süd-Kivu

In der Hochebene von Süd-Kivu blockieren die Konfliktparteien die humanitäre Hilfe und hindern die Zivilbevölkerung an der Flucht. Human Rights Watch berichtet über die humanitäre Krise und fordert den UN-Sicherheitsrat zum dringenden Handeln auf.

Analysen & Studien

EurAc-Statement zur Rolle der EU im Konflikt im Osten der DR Kongo

In einem kürzlich veröffentlichten Statement bemängelt das europäische Netzwerk EurAc, dass die EU in Bezug auf die Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo in erster Linie als humanitärer Akteur auftritt. Ohne eine klare politische Strategie, konsequenten Druck auf die Konfliktparteien und Maßnahmen gegen Straflosigkeit bleibt das Engagement EU jedoch unzureichend. Um nachhaltigen Frieden zu ermöglichen, muss die EU die strukturellen Ursachen der Gewalt entschlossen angehen.

Positionen

Wie Koalitionen für Demokratie in der DR Kongo entstehen können

Trotz zahlreicher Reformversuche bleibt die Demokratisierung in der DR Kongo fragil. Ein neuer Bericht zur DR Kongo sieht zentrale Reformen für die Demokratisierung des Landes als dringend notwendig. Doch ohne breite politische Koalitionen bleiben viele Veränderungen wirkungslos. Die Autoren warnen auch vor der anhaltenden Dominanz politischer Eliten.

Analysen & Studien

Interviewanalyse: Drohnenkrieg verändert Konflikt im Osten der DR Kongo

Der Konflikt im Osten der DR Kongo verändert sich zunehmend: Drohnenangriffe und Luftoperationen spielen eine immer größere Rolle im Kriegsgeschehen. Der Afrika-Analyst Ladd Serwat von ACLED erklärt in einer Interviewanalyse, welche Drohnentypen eingesetzt werden und warum besonders rohstoffreiche Regionen ins Visier geraten. Seine Einschätzung zeigt, wie sich der Konflikt zunehmend zu einem modernen Luftkrieg entwickelt.

Analysen & Studien