Der ehemalige ruandische Armeenangehörige und spätere Regierungskritiker Robert Kabera wurde enthauptet in Uganda aufgefunden. Der Fall reiht sich in eine Serie von Tötungen von ruandischen Oppositionellen im Exil ein.
Der Generaldirektor des Africa Centre for Disease Control (Africa CDC) hat auf Unklarheiten bei der Verwaltung der für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie bereitgestellten Mittel hingewiesen. Von 926,66 Millionen US-Dollar seien nach seinen Angaben lediglich rund 200 Millionen nachvollziehbar dokumentiert.
Die Formel 1 hat angekündigt, Anfang der 2030er Jahre einen Grand Prix in Ruanda auszurichten. Amnesty International UK kritisiert die Vergabe des Grand Prix nach Ruanda und wirft der Regierung „Sportswashing“ vor.
Die Ebola-Epidemie im Osten der DR Kongo trifft Kinder besonders hart. Obwohl sie nur ein Viertel der Infektionen ausmachen, entfällt ein Drittel der Todesfälle auf sie. Tausende Kinder haben zudem ein Elternteil verloren oder wurden von ihren Familien getrennt. UNICEF fordert daher mehr Mittel, um betroffene Kinder zu schützen und medizinisch zu versorgen.
Der ehemalige Präsident der DR Kongo hat in Goma die Gründung einer neuen politisch-militärischen Bewegung angekündigt. Der „Front pour la refondation de la nation“ soll die AFC/M23 ablösen. Joseph Kabila will die Bewegung gemeinsam mit führenden Vertretern der AFC/M23 leiten.
Der UN-Menschenrechtsrat hat am 6. Oktober 2026 das Mandat des Sonderberichterstatters zu Menschenrechten in Burundi um ein Jahr verlängert. Die Verlängerung erfolgt wenige Monate vor den für Mai 2027 angesetzten Präsidentschaftswahlen. Die burundische Regierung lehnt die Entscheidung weiterhin ab.
Eine von der Afrikanischen Union beauftragte Gruppe von Mediator:innen ist erstmals nach Goma gereist. Das Panel unter der Leitung von drei ehemaligen Staatsoberhäuptern setzt damit einen sechsmonatigen Fahrplan zur Begleitung des Friedensprozesses im Osten der DR Kongo um.
Seit mehreren Jahren leidet Burundi unter einem anhaltenden Kraftstoffmangel. Dieser schränkt die Mobilität ein und belastet die Wirtschaft. Steigende Transport- und Lebensmittelpreise treffen dabei insbesondere die Bevölkerung.
Belgien und Ruanda haben die Wiederherstellung ihrer diplomatischen Beziehungen angekündigt. Ruanda hatte diese im März 2025 aufgrund von Differenzen zum Konflikt im Osten der DR Kongo abgebrochen.
In der DR Kongo hat eine Impfkampagne gegen die Bundibugyo-Variante begonnen. 50.000 Impfdosen sind für Gesundheits- und Frontpersonal vorgesehen. Weitere 20.000 Dosen werden im Rahmen einer klinischen Studie eingesetzt.
Bei Demonstrationen in Kinshasa kam es zu Auseinandersetzungen zwischen oppositionellen und regierungsnahen Gruppen. Die Proteste richteten sich gegen eine mögliche Änderung der Verfassung.
In den vergangenen Tagen kam es an der Grenze zwischen Burundi und Ruanda zu zwei Vorfällen, bei denen Schüsse fielen. Zugleich berichten Anwohner:innen von einer verstärkten Präsenz von Sicherheitskräften auf beiden Seiten der Grenze.
Felix Tshisekedi hat während einer Reise nach Israel erneut seine Absicht geäußert, den Standort der Botschaft der DR Kongo in Israel von Tel-Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Ländern, unter anderem im Bereich der Sicherheit.
Der Kakaoboom im Osten der DR Kongo bringt vielen Bäuern dringend benötigte Einnahmen, hat aber auch Schattenseiten. In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri nehmen Schmuggel, Landkonflikte und die Abholzung von Wäldern zu, während ein großer Teil des Kakaos illegal über Uganda in internationale Lieferketten gelangt.
Der Präsident der DR Kongo hat offiziell den Prozess eines „Nationalen Dialogs für Frieden, Kohäsion und die Neugründung des Staates“ gestartet. Er beginnt in allen 26 Provinzen, bevor er in landesweiten Beratungen in Kinshasa mündet, und soll innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Neben der Regierung und Opposition sollen die Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften und zahlreiche gesellschaftliche Gruppen einbezogen werden – bewaffnete Akteure hingegen bleiben ausgeschlossen.
Hunger, fehlende Unterkünfte, äußerst prekäre Hygienebedingungen und nächtliche Kälte prägen den Alltag von mehr als 50 000 kongolesischen Geflüchteten im Camp Busuma. Die Lage hat sich so stark zugespitzt, dass viele nur noch eines fordern: endlich nach Hause zurückkehren zu dürfen.
Drei Monate nach Ausbruch der Epidemie gelingt es der DR Kongo weiterhin kaum, Ebola einzudämmen. Der Virus hat bereits 2.500 Todesopfer bei über 5.200 Infektionen gefordert. Die schwer erkennbare Bundibugyo‑Variante zwingt die Regierung dazu, ihre Strategie neu auszurichten.
Nach Gesprächen in der Schweiz haben sich die kongolesische Regierung und die AFC/M23 laut einer gemeinsamen Erklärung auf eine Roadmap für Friedensverhandlungen geeinigt. Allerdings waren nur zwei der acht Punkte des Dokuments Gegenstand der Gespräche.
Die Ebola-Epidemie in der DR Kongo hat mehr als 2.000 Menschen das Leben gekostet. Mit 2.011 Todesopfern und 4.381 bestätigten Fällen nähert sich der aktuelle Ausbruch der bislang tödlichsten Ebola-Epidemie des Landes von 2018 bis 2020. Die Eindämmung der Ausbreitung wird durch bewaffnete Konflikte, eine schwache Gesundheitsinfrastruktur und fehlendes Vertrauen der Bevölkerung erschwert.
Seit Jahren leidet Burundi unter anhaltender Kraftstoffknappheit. Ein von der staatlichen Sopebu organisiertes Verteilungssystem bevorzugt bestimmte Berufsgruppen und Institutionen, während Taxifahrer:innen und Privatpersonen teils wochenlang auf Kraftstoff warten müssen. Betroffene sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft kritisieren die aus ihrer Sicht ungerechte Verteilung.