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Burundi: Kraftstoffknappheit und Privilegien an der Zapfsäule

Seit Jahren leidet Burundi unter anhaltender Kraftstoffknappheit. Ein von der staatlichen Sopebu organisiertes Verteilungssystem bevorzugt bestimmte Berufsgruppen und Institutionen, während Taxifahrer:innen und Privatpersonen teils wochenlang auf Kraftstoff warten müssen. Betroffene sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft kritisieren die aus ihrer Sicht ungerechte Verteilung.

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Burundi: Kritik an Ausbeutung von Arbeitsmigrant:innen durch Vermittlungsagenturen

Anlässlich des Welttags gegen Menschenhandel am 30. Juli warnt die Vereinigung zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Folter (ALUCHOTO) vor zunehmendem Menschenhandel und der Ausbeutung burundischer Arbeitskräfte durch Sicherheitsfirmen und Vermittlungsagenturen. Besonders gefährdet seien Frauen und Menschen mit Behinderungen. ALUCHOTO fordert strengere Kontrollen, Sanktionen und besseren Schutz für Arbeitsmigrant:innen. Auch die Internationale Organisation für Migration (IOM) ruft zum Welttag zu verstärkten Maßnahmen gegen Menschenhandel und Ausbeutung auf.

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DR Kongo/Burundi: Burundis Präsident Ndayishimiye lädt zu Konsultationen über die Krise in der DR Kongo

Der burundische Präsident Évariste Ndayishimiye empfängt als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union (AU) Vertreter der kongolesischen Opposition, der Kirchen und der Zivilgesellschaft zu Konsultationen über die politische und sicherheitspolitische Krise in der DR Kongo. Im Mittelpunkt stehen die umstrittene geplante Verfassungsreform und die Forderung nach einem inklusiven nationalen Dialog.

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Burundi: Opposition zweifelt an der Neutralität der Wahlkommission

Die Wahlkommission CEPI, die die Präsidentschaftswahl 2027 koordinieren und beaufsichtigen soll, wird von der Opposition verdächtigt, nicht neutral zu sein. Grund dafür ist, dass alle fünf Vorsitzenden der Kommission aus der Regierungspartei kommen.

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Burundi: Mutmaßliche Zwangsrückführungen burundischer Flüchtlinge aus Tansania

In den letzen sechs Monaten wurden Zehntausende burundische Geflüchtete aus Tansania nach Burundi zurückgeführt. Berichte deuten darauf hin, dass tansanische Behörden Geflüchtete durch Einschüchterung zur Ausreise drängen. In Burundi wiederum schüren Meldungen über willkürliche Verhaftungen die Angst unter Rückkehrer:innen.

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Burundi: Die Opposition setzt ihre Teilnahme an der Präsidentschaftswahl 2027 aus

Nachdem die burundische Wahlkommission den Termin für die nächste Präsidentschaftswahl auf den 3. Mai 2027 festgelegt hat, erklären mehrere Oppositionsparteien, dass sie nicht am Wahlprozess teilnehmen werden und fordern einen politischen Dialog.

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Burundi: Rückführung burundischer Geflüchteter aus Tansania trotz Sicherheitsbedenken

Die Schließung des Flüchtlingslagers Nduta wirft neue Fragen zum Umgang mit burundischen Geflüchteten auf: Während Behörden von sicheren Rückkehrbedingungen sprechen und freiwillige Repatriierungen vorantreiben, warnen Menschenrechtsorganisationen vor möglichen Zwangsrückführungen.

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Burundi: Ndayishimiye als Präsidentschaftskandidat für 2027 nominiert

Am 26. April 2026 wurde der burundische Präsident Évariste Ndayishimiye wie erwartet für die Präsidentschaftswahl 2027 nominiert. Bei Oppositionellen stößt die Entscheidung auf Kritik.

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Burundi: Erste kongolesische Geflüchtete aus Burundi in die DR Kongo zurückgekehrt

Am 23. April 2026 startete im Flüchtlingslager Busuma in Burundi die erste Phase der freiwilligen Rückführung kongolesischer Geflüchteter.

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Burundi: Journalistin Sandra Muhoza aus Haft entlassen

Nach fast 2 Jahren Haft wird Journalistin Sandra Muhoza durch ein Berufungsgericht teilweise freigesprochen, wodurch sich die Haftstrafe auf 6 Monate reduziert. Eine Strafe, die sie zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig abgesessen hat und ihre sofortige Freilassung bedeutet.

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Burundi: Rohstoffdeal mit Bergbauunternehmen, die mit Jeff Bezos und Bill Gates in Verbindung stehen

Burundi hat ein Rohstoffabkommen mit den US-Bergbauunternehmen KoBold Metals und Life Zone Metals zur Exploration strategisch wichtiger Rohstoffe geschlossen, um wichtige Metalle für die Energiewende zu erschließen. Moderne Technologien und künstliche Intelligenz sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

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Burundi: Journalistin Sandra Muhoza kommt unter Auflagen vorläufig frei

Die burundische Journalistin Sandra Muhoza ist nach 685 Tagen Haft vorläufig freigelassen worden. Internationale Organisationen begrüßen den Schritt, fordern jedoch die vollständige Einstellung des Verfahrens. Eine neue Entscheidung im Berufungsverfahren wird bis spätestens 20. März erwartet.

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Grenze zwischen Uvira und Bujumbura öffnet nach fast zweimonatiger Schließung wieder

Nach fast zwei Monaten ist die Grenze zwischen Uvira (DR Kongo) und Bujumbura (Burundi) wieder geöffnet. Damit können Handel, Pendler- und Schulverkehr sowie familiäre Kontakte wieder aufgenommen werden. Auch die humanitäre Situation verbessert sich, da Tausende Menschen nun wieder Zugang zu Alternativen außerhalb der Geflüchtetenlager haben.

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Region der Großen Seen: Neue EU-Mittel für humanitäre Unterstützung

Die EU stellt mehr als 80 Millionen Euro zur Bewältigung der humanitären Krise im Osten der DR Kongo und in der Region der Großen Seen bereit. Angesichts anhaltender Kämpfe und massiver Vertreibungen sind über 21 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, Millionen leiden unter akuter Ernährungsunsicherheit. Der Großteil der Mittel soll direkt in humanitäre Maßnahmen innerhalb der DR Kongo fließen.

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DR Kongo: Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe beginnt ihre Reise in die Region

Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe Hadja Lahbib reist in die Region der Großen Seen, um sich ein Bild von der humanitären Lage zu machen. Im Fokus stehen der Zugang zu Hilfsleistungen im Osten der DR Kongo sowie die Situation von Geflüchteten in Burundi. Gespräche mit Behörden und Konfliktparteien sollen Wege für sichere Hilfskorridore eröffnen.

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Burundi: Soldaten in der DR Kongo prangern ausbleibende Lohnzahlungen und prekäre Lebensbedingungen an

Burundische Soldaten in Süd-Kivu, DR Kongo, werfen der Armeeführung vor, seit sieben Monaten keinen Lohn erhalten zu haben und grundlegende Bedürfnisse wie Hygiene und Kleidung nicht mehr decken zu können. Ein Sprecher bestätigt die ausstehenden Zahlungen, weist jedoch Kritik am Zustand der Armee entschieden zurück.

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Burundi: ACAT-Bericht dokumentiert anhaltende Gewalt und Foltervorwürfe

Der Monitoring-Bericht für Januar 2026 dokumentiert zahlreiche schwere Menschenrechtsverletzungen in Burundi und weist auf eine weiterhin angespannte Lage hin. Neben gezielten Gewalttaten dokumentiert die Organisation auch systematische Einschüchterungen und mutmaßliche Folter durch staatliche Akteure. ACAT Burundi fordert ein Ende der Straflosigkeit und unabhängige Ermittlungen.

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Burundi: Junge Menschen wandern nach Dubai aus

Immer mehr junge Burundier:innen wandern in der Hoffnung auf Arbeit und bessere Lebensbedingungen in die Vereinigten Arabischen Emirate aus, insbesondere nach Dubai. Unter ihnen sind zunehmend auch Beamt:innen, was die ohnehin geschwächte öffentliche Verwaltung im Land weiter unter Druck setzt. Viele Migrant:innen berichten jedoch, dass die Situation vor Ort deutlich schwieriger ist als erwartet.

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Burundi: Révérien Ndikuriyo erneut an die Spitze der CNDD-FDD gewählt

Révérien Ndikuriyo bleibt Generalsekretär des CNDD-FDD und wurde am 25. Januar 2026 in seinem Amt bestätigt. Mit seinem umstrittenen politischen Werdegang, geprägt von Skandalen und polarisierenden Äußerungen, erhält er wachsenden Einfluss innerhalb der burundischen Machtstrukturen.

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Region der Großen Seen: Afrikanische Friedensvermittlungen in Lomé weiter konkretisiert

Bei einem Treffen hochrangiger Vertreter:innen in Lomé, Togo, am 17. Januar 2026 einigten sich die Teilnehmenden darauf, die afrikanischen Friedensvermittlungen in der Region der Großen Seen zu strukturieren und einen Aktionsplan zu erarbeiten. Fünf ehemalige Staatschefs sollen als Co-Facilitatoren fungieren und jeweils eine thematische Zuständigkeit übernehmen.

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