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Burundi: UNHCR warnt vor zunehmender humanitärer Belastung durch die Ankunft von Geflüchteten aus der DR Kongo

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnt vor einer sich zuspitzenden humanitären Lage in Burundi. Zehntausende Menschen fliehen vor der Gewalt in Süd-Kivu, DR Kongo, doch Burundis Kapazitäten für die Aufnahme und Versorgung der Geflüchteten stoßen an ihre Grenzen.

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Burundi: Humanitäre Aufnahmestrukturen durch kongolesische Geflüchtete überlastet

Der Krieg im Osten der DR Kongo hat einen massiven Flüchtlingszustrom nach Burundi ausgelöst. Dies setzt die Aufnahmestrukturen dort stark unter Druck. In Rumonge sind Aufnahmeeinrichtungen und Transitzentren überfüllt, während es an Unterkünften, Hygiene und medizinischer sowie grundlegender humanitärer Versorgung mangelt. Behörden und Hilfsorganisationen warnen vor einer sich zuspitzenden humanitären Krise.

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DR Kongo: Rund 2.800 Menschenrechtsverletzungen in sechs Monaten registriert

Die Zahl der Menschenrechtsverletzungen in der DR Kongo ist im ersten Halbjahr 2025 dramatisch angestiegen. Bewaffnete Gruppen, aber auch staatliche Akteure hinterlassen tausende Opfer – vor allem im umkämpften Osten des Landes. Ein Bericht vom Gemeinsamen Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen (BCNUDH) zeigt das Ausmaß der Gewalt und offenbart alarmierende Entwicklungen.

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Monseigneur Sikuli ruft die Regierung dazu auf, den Frieden im Osten der Demokratischen Republik Kongo wiederherzustellen

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) spitzt sich die Sicherheitslage weiter zu. Nach einem brutalen Angriff der ADF-Miliz erhebt Bischof Sikuli Paluku der Diozöse Butembo-Beni schwere Vorwürfe gegen die kongolesische Regierung und fordert sie auf, entschlossener zum Schutz der Bevölkerung zu handeln. Seine Worte spiegeln die wachsende Verzweiflung der Menschen in Nord-Kivu wider.

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Ruanda: Oppositionspolitikerin Victoire Ingabire verhaftet

Die ruandische Oppositionspolitikerin und Vorsitzende der Partei Développement et liberté pour tous, Victoire Ingabire, wurde vergangene Woche von den ruandischen Behörden festgenommen. Ihr werden Mitgliedschaft in einer „kriminellen Vereinigung und öffentliche Anstiftung zur Opposition gegen die Regierung“ vorgeworfen.

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M23 schiebt Zivilist:innen nach Ruanda ab

Die M23 hat etwa 360 Personen, denen sie vorwirft, ruandische Staatsangehörige mit gefälschten kongolesischen Dokumenten zu sein, nach Ruanda ausgewiesen. Die Zivilist:innen wurden in LKW über die Grenze nach Ruanda gebracht, nachdem ihre angeblich gefälschten Ausweisdokumente in einem Stadion in Goma verbrannt worden waren.

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Angehörige der kongolesischen Sicherheitskräfte mit Familien aus Goma evakuiert

Das Internationale Rote Kreuz hat bis zum 15. Mai über 1300 entwaffnete Angehörige der kongolesischen Streitkräfte (FARDC) mit ihren Familien aus Goma evakuiert. Nach der Einnahme Gomas durch die AFC/M23 hatten sich die Truppen der FARDC in die Stützpunkte der MONUSCO zurückgezogen, aus denen sie nun Richtung Kinshasa evakuiert wurden.

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Verhaftungswelle in Goma: AFC/M23 spricht von Sicherung der Stadt, Zivilgesellschaft prangert „wahllose Menschenjagd“ an

In Goma und Umgebung wurden seit dem vergangenen Wochenende von der AFC/M23 eine Welle an Verhaftungen durchgeführt. Die Bewegung sagt, das Ziel sei die Sicherung der Stadt, die seit der Übernahme durch die AFC/M23 unter zunehmender Kriminalität und Straflosigkeit leidet. Von Seiten der Zivilgesellschaft wird hingegen von grundlosen Verhaftungen gesprochen und Besorgnis hinsichtlich Zwangsrekrutierungen der verhafteten Personen geäußert.

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Kongolesische Geflüchtete sehen sich in Burundi neuen Problemen ausgesetzt

Nachdem mehr als 70.000 kongolesische Flüchtende die Grenze nach Burundi überquert haben, verschlechtert sich die Situation in den burundischen Flüchtlingslagern zunehmend. So kämpfen die Geflüchteten unter anderem mit unzureichender Lebensmittelversorgung, sanitären Problemen und erzwungener Verlegung in andere Lager. Viele der Geflüchteten stehen als Folge dessen vor der Entscheidung in den überfüllten Lagern zu bleiben oder in die DR Kongo zurückzukehren.

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UN schränkt humanitäre Hilfen in der DR Kongo wegen Finanzierungsproblemen ein

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat bekanntgegeben, dass es seine Hilfsziele aufgrund „kritischer Finanzierungsdefizite“ um die Hälfte reduzieren würde. Wegen der geringen Menge an finanziellen Mitteln könnten nur noch die am stärksten gefährdetsten Menschen versorgt werden, so das OCHA.

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Nord-Kivu: Mehr als 78.000 Rückkehrer in Masisi seit Januar, substanzielle Mittel bleiben laut OCHA eine große Herausforderung

Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass allein im Februar mehr als 17.000 Vertriebene in das Masisi-Territorium in Nord-Kivu zurückgekehrt sind.
Diese Zahl kommt zu den bereits im Januar zurückgekehrten mehr als 33.000 Menschen hinzu, die mit die mit einer Überlebenssituation in intensiver Unsicherheit konfrontiert sind. Vor allem aufgrund der Zerstörung der Infrastruktur durch die Kriegsparteien. Dies erschwert ihnen Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und Lebensunterhalt.

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DR Kongo: Verhaftungswelle in Krankenhäusern in Goma

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte beschuldigt die bewaffnete Gruppe M23, mindestens 130 Personen in zwei Krankenhäusern in Goma, einer der größten Städte im Osten der DR Kongo, die seit Ende Januar von der von Ruanda unterstützten M23 kontrolliert wird, festgenommen und verschleppt zu haben. Die Vereinten Nationen erinnern daran, dass Krankenhäuser gemäß dem humanitären Völkerrecht respektiert und geschützt werden müssen.

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Burundi: Ein Ernährungsalarm für Kinder

In Burundi verschärft sich die Ernährungskrise, besonders bei Kindern. Fast 500.000 Kinder sind betroffen, während die Mangelernährung auch schwangere und stillende Frauen zunehmend gefährdet.

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Ost der DR Kongo: Die humanitäre Lage spitzt sich zu, warnt das WFP

Im Osten der DR Kongo spitzt sich die humanitäre Lage zu. 6,9 Millionen Menschen intern Vertriebene. Das WFP fordert verstärkte Hilfe und plant, Mittel für umfassende Unterstützung zu mobilisieren.

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Dr. Eugène Rwamucyo wegen Beihilfe zum Völkermord an den Tutsi in Ruanda zu 27 Jahren Haft verurteilt

Ein französisches Gericht verurteilte den ehemaligen Arzt Eugene Rwamucyo zu 27 Jahren Haft für Beihilfe zum Völkermord in Ruanda, unter anderem wegen Verbreitung von Anti-Tutsi-Propaganda.

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Ein Viertel der Bevölkerung in der DR Kongo von akutem Hunger bedroht (FAO)

In der DR Kongo leiden 25,6 Mio. Menschen unter akutem Hunger. Konflikte und Ressourcenmangel verschärfen die Lage. Die FAO fordert dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsproduktion.

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YouTuber und ruandischer Regierungskritiker inhaftiert

Der ruandische YouTuber Rashid Hakuzimana wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er bestreitet die Vorwürfe und sieht politische Gründe für seine Verhaftung.

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Anhaltende Nahrungsmittelkrise trotz erster Regenfälle

Trotz vielversprechendem Regen und damit verbundener Aussat bleibt die Ernährungssituation in Burundi kritisch. Lebensmittelpreise steigen, während die Ernteerträge weiter sinken.

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„Die kriminelle Geldwäsche der Bodenschätze der DR Kongo stärkt bewaffnete Gruppen“, warnt Bintou Keita

Bintou Keita warnt vor illegalem Rohstoffhandel in der DR Kongo, der bewaffnete Gruppen stärkt und den Frieden gefährdet.

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„Es ist dringend notwendig, alle Akteur:innen für die Betreuung von Frauen, welche Opfer sexueller Gewalt wurden, zu mobilisieren“

Vertreter:innen von MSF warnen vor zunehmender sexueller Gewalt in den Vertriebenenlagern im Osten der DR Kongo. Trotz dringendem Bedarf werden die Hilfsfinanzierungen weniger.

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