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DR Kongo: ADF greift Kirchen und Gemeinden in Nord-Kivu und Ituri an

Die ADF hat ihre Gewalt in Nord-Kivu und Ituri weiter verschärft und richtet sich zunehmend gegen die Zivilbevölkerung und christliche Gemeinden. Kirchen wurden zerstört, Menschen vertrieben und Zivilist:innen getötet. Trotz gemeinsamer Militäroperationen geraten die staatlichen Sicherheitskräfte wegen ihrer unzureichenden Schutzmaßnahmen in die Kritik.

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Ruanda: Familien ruandischer Soldat:innen trauern still um ihre Angehörigen

Der Tod ruandischer Soldat:innen in der DR Kongo wird von den Behörden häufig vertuscht, Angehörige werden teils nicht einmal informiert. Einer Familie wurde eine Entschädigung angeboten – doch alle sollen im Stillen trauern. Viele Hinterbliebene geraten dadurch in Verzweiflung.

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Burundi: Junge Menschen wandern nach Dubai aus

Immer mehr junge Burundier:innen wandern in der Hoffnung auf Arbeit und bessere Lebensbedingungen in die Vereinigten Arabischen Emirate aus, insbesondere nach Dubai. Unter ihnen sind zunehmend auch Beamt:innen, was die ohnehin geschwächte öffentliche Verwaltung im Land weiter unter Druck setzt. Viele Migrant:innen berichten jedoch, dass die Situation vor Ort deutlich schwieriger ist als erwartet.

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DR Kongo: Flughafen von Goma bleibt ein Jahr nach Einnahme der M23 weiterhin geschlossen

Die anhaltende Schließung des internationalen Flughafens von Goma beeinträchtigt weiterhin die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung und erschwert humanitären Organisationen den Zugang zur Region erheblich. Die beschädigte Infrastruktur, die fehlende Instandhaltung und die Kontrolle des Geländes durch die M23 verhindern bislang die Wiederaufnahme des Flugbetriebs.

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Burundi: Reporter ohne Grenzen prangert die Verurteilung der Journalistin Sandra Muhoza an

Am 14. Januar wurde die Journalistin Sandra Muhoza zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Ihr wird vorgeworfen die territoriale Integrität des Langes verletzt zu haben. Ihr Anwalt und die Organisation Reporter ohne Grenzen werfen indes den burundischen Behörden ein ungerechtes Verfahren und konstruierte Anschuldigungen vor.

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DR Kongo: UNO warnt vor 626 Vorfällen gegen humanitäre Helfer im Jahr 2025, insbesondere im Osten des Landes

Die Sicherheitslage für humanitäre Helfer in der DR Kongo spitzt sich dramatisch zu. Die UNO meldet für 2025 insgesamt 626 Vorfälle, besonders im konfliktreichen Osten des Landes. Gewalt, Unsicherheit und eingeschränkte Bewegungsfreiheit gefährden zunehmend lebenswichtige Hilfseinsätze.

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DR Kongo: Verschlechterung der Sicherheitslage im Gebiet Djugu in Ituri

Während die internationale Aufmerksamkeit weiterhin stark auf Nord-Kivu gerichtet ist, bleibt die Sicherheitslage in der Provinz Ituri angespannt. In der Umgebung von Bule kommt es erneut zu Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppen und der kongolesischen Armee, mit zahlreichen zivilen Opfern. Gleichzeitig verschlechtert sich die humanitäre Situation für zehntausende Binnenvertriebene weiter.

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Burundi: Humanitäre Aufnahmestrukturen durch kongolesische Geflüchtete überlastet

Der Krieg im Osten der DR Kongo hat einen massiven Flüchtlingszustrom nach Burundi ausgelöst. Dies setzt die Aufnahmestrukturen dort stark unter Druck. In Rumonge sind Aufnahmeeinrichtungen und Transitzentren überfüllt, während es an Unterkünften, Hygiene und medizinischer sowie grundlegender humanitärer Versorgung mangelt. Behörden und Hilfsorganisationen warnen vor einer sich zuspitzenden humanitären Krise.

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Kardinal Ambongo wiederholt seinen Aufruf zu einem inklusiven Dialog nach der Einnahme von Uvira durch die M23

Angesichts der anhaltenden Gewalt im Osten der DR Kongo bekräftigt Kardinal Fridolin Ambongo den dringenden Aufruf zu einem inklusiven nationalen Dialog. Nach der Einnahme von Uvira durch die M23 stellt er internationale Abkommen infrage und sieht in einem von Kirchen getragenen Sozialpakt den einzigen Weg zu dauerhaftem Frieden in der Region der Großen Seen.

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DR Kongo: M23 dringt in die strategische Stadt Uvira ein und stellt Friedensabkommen infrage

Am 9. Dezember drang die von Ruanda unterstützte M23 in die Vororte der strategisch wichtigen Stadt Uvira im Osten der DR Kongo ein. Innerhalb weniger Tage flohen über 30.000 Menschen ins benachbarte Burundi. Augenzeugen berichten von chaotischen Szenen und Plünderungen, während die burundische Regierung vor einer regionalen Eskalation im Konflikt warnt.

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DR Kongo: Rund 2.800 Menschenrechtsverletzungen in sechs Monaten registriert

Die Zahl der Menschenrechtsverletzungen in der DR Kongo ist im ersten Halbjahr 2025 dramatisch angestiegen. Bewaffnete Gruppen, aber auch staatliche Akteure hinterlassen tausende Opfer – vor allem im umkämpften Osten des Landes. Ein Bericht vom Gemeinsamen Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen (BCNUDH) zeigt das Ausmaß der Gewalt und offenbart alarmierende Entwicklungen.

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DR Kongo: Was wir über die in Kinshasa festgenommenen hohen Offiziere wissen

Am 22. November sind in Kinshasa mehrere hochrangige Militäroffiziere der DR Kongo festgenommen worden, darunter ein enger Vertrauter von Präsident Felix Tshisekedi. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit schwerwiegenden Vorwürfen gegen die Staatssicherheit. Details bleiben vorerst unter Verschluss, denn die Untersuchungen laufen noch. Die Inhaftierten befinden sich in streng bewachten Residenzen, nicht in normalen Gefängnissen.

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DR Kongo: Paris eröffnet Prozess gegen den kongolesischen Ex-Rebellenführer Roger Lumbala wegen Kriegsverbrechen

In Paris hat am Mittwoch das Verfahren gegen den ehemaligen kongolesischen Rebellenanführer Roger Lumbala begonnen. Ihm wird vorgeworfen, seinen Anhängern Straffreiheit bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewährt zu haben. Menschenrechtsorganisationen sehen in diesem Prozess einen wichtigen Schritt im Kampf gegen Straffreiheit und zur Abschreckung weiterer Kriegsverbrechen.

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DR Kongo: Die M23 rekrutiert Richter im Osten des Landes

Die von Ruanda unterstützte Rebellengruppe M23 hat am 3. November die Rekrutierung von fast 400 Richter:innen in den von ihr kontrollierten Gebieten im Ostern der DR Kongo angekündigt. Damit treibt sie den Aufbau einer eigenen Parallelverwaltung weiter voran.

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DR Kongo: Ex-Präsident Joseph Kabila zum Tode verurteilt

Das Oberste Militärgericht in Kinshasa hat am Dienstag , den 30. September den Ex-Präsident Joseph Kabila wegen Kriegsverbrechen und Verrats in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Zum ersten Mal in der Geschichte der DR Kongo ist damit ein ehemaliger Staatschef von einem Militärgericht verurteilt worden. Während das Gericht von Verrat und Kriegsverbrechen spricht, sehen seine Anhänger:innen darin einen politischen Prozess.

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Ruanda nimmt im Rahmen eines Abschiebungsabkommens sieben Personen aus den USA auf

Mitte August sind sieben von den USA abgeschobene Mirgrant:innen sind in Ruanda angekommen. Die Trump-Regierung hatte im Rahmen ihrer umfassenden Abschiebungsmaßnahmen Vereinbarungen ausgehandelt, um Menschen in Drittländer zu schicken. Das Abkommen zwischen Washington und Kigali ist hoch umstritten – Kritiker sehen darin geopolitische Interessen, während die Regierung humanitäre Gründe anführt.

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Human Rights Watch: Wahlen in Burundi von Repressionen und Zensur geprägt

Bei den Parlamentswahlen in Burundi hat die regierende Partei CNDD-FDD über 96% der Stimmen erhalten, so die burundische Wahlbehörde. Human Rights Watch kritisiert den Ablauf der Wahlen, der von Einschüchterung, Zensur und Gewalt geprägt gewesen sein soll. Unabhängigen Beobachter:innen soll der Zugang zu Wahllokalen verwehrt gewesen sein.

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Kongolesischer Oppositionspolitiker und Ex-Premierminister Ponyo zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt

Der Oppositionspolitiker und Ex-Premierminister Augustin Matata Ponyo wurde am Dienstag vom Verfassungsgericht der DR Kongo zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, während seiner Zeit als Premierminister über 245 Millionen US-Dollar veruntreut zu haben. Ponyo bezeichnete das Verfahren als „politischen Prozess“ und kündigte an, die Verfassungsmäßigkeit des Urteils anzufechten.

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Verhaftungswelle in Goma: AFC/M23 spricht von Sicherung der Stadt, Zivilgesellschaft prangert „wahllose Menschenjagd“ an

In Goma und Umgebung wurden seit dem vergangenen Wochenende von der AFC/M23 eine Welle an Verhaftungen durchgeführt. Die Bewegung sagt, das Ziel sei die Sicherung der Stadt, die seit der Übernahme durch die AFC/M23 unter zunehmender Kriminalität und Straflosigkeit leidet. Von Seiten der Zivilgesellschaft wird hingegen von grundlosen Verhaftungen gesprochen und Besorgnis hinsichtlich Zwangsrekrutierungen der verhafteten Personen geäußert.

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Ein Viertel der Bevölkerung in der DR Kongo von akutem Hunger bedroht (FAO)

In der DR Kongo leiden 25,6 Mio. Menschen unter akutem Hunger. Konflikte und Ressourcenmangel verschärfen die Lage. Die FAO fordert dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsproduktion.

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