Pressespiegel

DR Kongo und Ruanda unterzeichnen Abkommen in Washington während Kämpfe in Süd-Kivu andauern

Ruandas Präsident Paul Kagame und Kongos Präsident Félix Tshisekedi haben am 4. Dezember 2025 in Washington unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump ein Abkommen unterzeichnet, das Maßnahmen zur Beendigung der Feindseligkeiten, regionale wirtschaftliche Integration und die Nutzung strategischer Mineralien umfasst. Trotz dieser Vereinbarung dauern in Süd-Kivu heftige Kämpfe zwischen der M23 und der kongolesischen Armee an.

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Osten der DR Kongo: Friedensgespräche zwischen der DR Kongo und Ruanda in Washington

Am 4. Dezember 2025 soll ein von der US-Regierung vermitteltes Friedensabkommen von den Präsidenten der DR Kongo und Ruandas in Washington unterzeichnet werden. Ziel ist es, dass die Kämpfe beendet und die Gewalt im Osten der DR Kongo gestoppt wird – etwas, das früheren Vereinbarungen bislang nicht gelungen ist.

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DR Kongo: Rund 2.800 Menschenrechtsverletzungen in sechs Monaten registriert

Die Zahl der Menschenrechtsverletzungen in der DR Kongo ist im ersten Halbjahr 2025 dramatisch angestiegen. Bewaffnete Gruppen, aber auch staatliche Akteure hinterlassen tausende Opfer – vor allem im umkämpften Osten des Landes. Ein Bericht vom Gemeinsamen Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen (BCNUDH) zeigt das Ausmaß der Gewalt und offenbart alarmierende Entwicklungen.

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DR Kongo: Was wir über die in Kinshasa festgenommenen hohen Offiziere wissen

Am 22. November sind in Kinshasa mehrere hochrangige Militäroffiziere der DR Kongo festgenommen worden, darunter ein enger Vertrauter von Präsident Felix Tshisekedi. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit schwerwiegenden Vorwürfen gegen die Staatssicherheit. Details bleiben vorerst unter Verschluss, denn die Untersuchungen laufen noch. Die Inhaftierten befinden sich in streng bewachten Residenzen, nicht in normalen Gefängnissen.

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Monseigneur Sikuli ruft die Regierung dazu auf, den Frieden im Osten der Demokratischen Republik Kongo wiederherzustellen

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) spitzt sich die Sicherheitslage weiter zu. Nach einem brutalen Angriff der ADF-Miliz erhebt Bischof Sikuli Paluku der Diozöse Butembo-Beni schwere Vorwürfe gegen die kongolesische Regierung und fordert sie auf, entschlossener zum Schutz der Bevölkerung zu handeln. Seine Worte spiegeln die wachsende Verzweiflung der Menschen in Nord-Kivu wider.

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Osten der DR Kongo: Die kongolesische Regierung und die M23 unterzeichnen in Katar eine Rahmenvereinbarung als Vorstufe zu einem Friedensabkommen

Vertreter:innen der kongolesischen Regierung und der M23 haben am 15. November 2025 in Doha ein neues Rahmenabkommen als Vorstufe zu einem umfassenden Friedensabkommen unterzeichnet. Das Abkommen wurde durch Katar, die USA und die Afrikanische Union vermittelt. Es sieht vor, dass vor Abschluss eines umfassenden Friedensabkommens acht Protokolle verhandelt werden sollen, die sich den grundlegenden Ursachen des Konfliks widmen.

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DR Kongo: Paris eröffnet Prozess gegen den kongolesischen Ex-Rebellenführer Roger Lumbala wegen Kriegsverbrechen

In Paris hat am Mittwoch das Verfahren gegen den ehemaligen kongolesischen Rebellenanführer Roger Lumbala begonnen. Ihm wird vorgeworfen, seinen Anhängern Straffreiheit bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewährt zu haben. Menschenrechtsorganisationen sehen in diesem Prozess einen wichtigen Schritt im Kampf gegen Straffreiheit und zur Abschreckung weiterer Kriegsverbrechen.

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DR Kongo: Die M23 rekrutiert Richter im Osten des Landes

Die von Ruanda unterstützte Rebellengruppe M23 hat am 3. November die Rekrutierung von fast 400 Richter:innen in den von ihr kontrollierten Gebieten im Ostern der DR Kongo angekündigt. Damit treibt sie den Aufbau einer eigenen Parallelverwaltung weiter voran.

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DR Kongo: in Paris fordern NGOs mehr humanitäre und finanzielle Hilfen für die Krise im Osten der DR Kongo

Frankreich und Togo veranstalten in Paris eine internationale Konferenz für Wohlstand und Frieden in der Region der Großen Seen. Das Format soll die Gespräche und Friedensbemühungen in Doha und Washington ergänzen. NGOs fordern angesichts der schweren humanitären Krise mehr Verbindlichkeit und höhere Finanzzusagen der teilnehmenden Staaten.

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DR Kongo: Demobilisierung bewaffneter Gruppen seit zwei Monaten wegen Streiks ausgesetzt

Seit rund zwei Monaten ruhen die Demobilisierungsaktivitäten des PDDRC-S in mehreren Gebieten Nord-Kivus aufgrund eines Streiks der Mitarbeitenden, die ausstehende Gehaltszahlungen fordern. Die Unterbrechung verzögert den Demobilisierungsprozess in einer Region, in der weiterhin zahlreiche bewaffnete Gruppen aktiv sind.

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DR Kongo: Kämpfe in Nord- und Süd-Kivu trotz Waffenstillstandsüberwachungsabkommen

Im Osten der DR Kongo setzen sich die Kämpfe trotz einer Vereinbarung über die Überwachung eines Waffenstillstands zwischen der kongolesischen Regierung und der M23/AFC fort. In den Provinzen Nord- und Süd-Kivu liefern sich die Rebellen und Wazalendo weiterhin Gefechte, während die Zivilbevölkerung unter Gewalt und Vertreibung leidet. Beobachter warnen, dass der fragile Friedensprozess am Verhalten der schwer kontrollierbaren Wazalendo scheitern könnte.

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DR Kongo: MONUSCO verlegt Logistik nach Uganda und bereitet einen möglichen Rückzug vor

Wegen erheblicher Budgetkürzungen bereitet die MONUSCO Anspassungen ihres Einsatzes im Osten der DR Kongo vor. Die Mission plant, ihr logistisches Hauptquartier von Goma nach Entebbe in Uganda zu verlegen und bereitet den Abzug aus M23-kontrollierten Gebieten vor – mit möglichen Folgen für Sicherheit und humanitäre Hilfe.

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DR Kongo: Regierung und M23 unterschreiben Waffenstillstandsüberwachungsabkommen in Doha

Die DR Kongo und die M23 haben sich in Doha über einen Mechanismus zur Überwachung eines möglichen dauerhaften Waffenstillstands geeinigt und eine Vereinbarung unterzeichnet. Damit ist ein erster Schritt getan, nachdem die Frist vom 18. August für ein Friedensabkommen verstrichen war. Trotz der Friedensbemühungen dauern die Kämpfe im Osten der DR Kongo laut UN-Sondergesandtem an.

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DR Kongo: Ex-Präsident Joseph Kabila zum Tode verurteilt

Das Oberste Militärgericht in Kinshasa hat am Dienstag , den 30. September den Ex-Präsident Joseph Kabila wegen Kriegsverbrechen und Verrats in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Zum ersten Mal in der Geschichte der DR Kongo ist damit ein ehemaliger Staatschef von einem Militärgericht verurteilt worden. Während das Gericht von Verrat und Kriegsverbrechen spricht, sehen seine Anhänger:innen darin einen politischen Prozess.

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DR Kongo: Ende der fünften Verhandlungsrunde in Doha nach einem Monat schwieriger Gespräche

Letztes Wochenende kam die fünfte Verhandlungsrunde zwischen den Delegationen der kongolesischen Regierung und der AFC/M23 zu einem Ende, ohne nennenswerte Fortschritte erzielt zu haben. Abgesehen von der Unterzeichnung eines Mechanismus zum Gefangenenaustausch, der aber von der konkreten Umsetzung des Austauschs noch weit entfernt ist.

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ADF-Angriffe fordern 90 tote Zivist:innen im Ostkongo

In der Provinz Nord-Kivu in der DR Kongo haben ADF-Rebellen, die mit dem Islamischen Staat in Verbindung stehen, erneut Angriffe auf mehrere Dörfer verübt, bei denen mindestens 90 Menschen getötet wurden. Die Regierung verspricht härtere Maßnahmen, doch die Gewalt in der Region an der Grenze zu Uganda hält unvermindert an.

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Ostkongo: Bei einer Demonstration gegen einen hochrangigen Armeeangehörigen gibt es in Uvira mehrere Verletzte

Die Spannungen in der Stadt Uvira in Süd-Kivu im Osten der DR Kongo bleiben weiterhin hoch. Am Montagmorgen, dem 8. September, kam es zu einer neuen Demonstration, bei der der Rücktritt eines hochrangigen Offiziers der kongolesischen Armee gefordert wurde. Dabei sollen mehrere Demonstrant:innen verletzt worden sein.

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DR Kongo: Frage um Gefangenenfreilassung blockiert Friedensgespräche in Doha

Seit Wochen verhandeln die DR Kongo und die Rebellengruppe AFC/M23 in Doha über Frieden in den östlichen Provinzen der DR Kongo. Doch die Gespräche stocken: Besonders die umstrittenen Frage der Gefangenenfreilassungen sorgt für Blockaden. Auf beiden Seiten besteht ein tiefes Misstrauen. Deshalb wurde inwischen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eingeschaltet, um Transparenz und Vertrauen zwiachen den Parteien zu fördern.

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DR Kongo: Angesichts stockender Friedensverhandlungen verschärfen sich die Kämpfe zwischen Kinshasa und der AFC/M23

Der Friedensprozess in der DR Kongo stockt. Seit beinahe zwei Wochen verhandeln Delegationen in Doha, doch vor Ort verschärft sich die Lage weiter. Anhaltende Kämpfe vor Ort und schwer umsetzbare Maßnahmen zur Vertrauensbildung blockieren den Fortschritt. Nachdem Präsident Félix Tshisekedi am Samstag, dem 30. August, eine Rede hielt, äußerte sich Corneille Nangaa am Montag, dem 1. September, in Goma. Die Spannungen zwischen den beiden Seiten verschärfen sich zunehmend.

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Ruanda nimmt im Rahmen eines Abschiebungsabkommens sieben Personen aus den USA auf

Mitte August sind sieben von den USA abgeschobene Mirgrant:innen sind in Ruanda angekommen. Die Trump-Regierung hatte im Rahmen ihrer umfassenden Abschiebungsmaßnahmen Vereinbarungen ausgehandelt, um Menschen in Drittländer zu schicken. Das Abkommen zwischen Washington und Kigali ist hoch umstritten – Kritiker sehen darin geopolitische Interessen, während die Regierung humanitäre Gründe anführt.

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